Fernseher Veröffentlicht am 15. August 2026, 00:13 Uhr

Disney kündigt die kommende Serie mit den Klassikern Mickey Mouse und Oswald an, die nächstes Jahr Premiere haben soll

Tim Bauer

Von Tim Bauer

Veröffentlicht auf Open TV

Oswald betrachtet im ersten Bild ein Glas

Disney bereitet sich darauf vor, mit der kommenden Oswald the Lucky Rabbit-Serie eine seiner frühesten Kreationen ins Rampenlicht zu rücken.

Die dreiteilige Miniserie wird von Jon Favreau geleitet, der das Drehbuch schreiben, Regie führen und als ausführender Produzent fungieren wird. Dank seiner Arbeit an „The Mandalorian“, seiner Regie bei „Das Dschungelbuch“ und „Der König der Löwen“ und seiner Rolle als Happy Hogan im Marvel Cinematic Universe ist Favreau bei Disney zu einem bekannten Namen geworden.

Bei einem von Opentv beobachteten D23-Panel bezeichnete Favreau Oswald als „Traumprojekt“ und gab bekannt, dass der Titelhase vollständig mit handgezeichneten 2D-Animationen in einem Live-Action-/Animations-Hybridformat gerendert wird. Erfahrene Disney-Animatoren schließen sich den Bemühungen erneut an und die Produktion fand an berühmten Disney-Standorten wie Disneyland und Walt Disneys Burbank-Büro statt.

Die Serie soll im Februar 2027 auf Disney+ debütieren und verfügt über eine hochkarätige Besetzung, zu der Steve Martin, Kathryn Hahn, Amy Sedaris, Al Madrigal, Ravi Cabot-Conyers, Mykal-Michelle Harris und Ryder Allen gehören. Während des Panels wurde ein kleiner Vorgeschmack auf Oswald und das Logo der Serie enthüllt.

Ein herausragender Aspekt von *Oswald* ist, wie getreu Favreaus Serie das Erbe des Charakters würdigt und sich dafür entscheidet, seine historischen Wurzeln zu bewahren, anstatt ihn nur für die Disney+-Plattform zu aktualisieren.

Walt Disney und Ub Iwerks entwickelten Oswald 1927 für Universal Pictures, ein Jahr vor dem Debüt von Mickey Mouse. Nachdem Universal 1928 die Rechte an Oswald beschlagnahmt hatte, machten sich Disney und Iwerks daran, „Mickey“ zu erschaffen, eine Folge von Ereignissen, die dem Lucky Rabbit eine einzigartige Schlüsselrolle in der frühen Geschichte des Studios verschafften.

Die Walt Disney Company erlangte 2006 die Kontrolle über die Oswald-Liegenschaften zurück. Die Figur war anschließend neben Mickey im Videospiel „Epic Mickey“ von 2010 zu sehen, ein Schritt, der dazu beitrug, diese weitgehend übersehene Figur dem heutigen Disney-Publikum wieder vorzustellen.

Favreau treibt diesen Wiederaufstieg nun deutlich voran. Die Entscheidung, handgezeichnete Animationen zu verwenden, ist besonders für eine Figur geeignet, die ihren Ursprung in den Kinderschuhen der Disney-Animation hat. Die Beteiligung ehemaliger Disney-Animatoren soll die Serie für Fans, die schon lange auf eine Rückkehr zur traditionellen 2D-Animation aus dem Studio warten, noch spannender machen.

Die Dreharbeiten im Disneyland und in den ursprünglichen Burbank-Büros von Walt Disney stärken die Verbindung zum Erbe des Studios zusätzlich. Anstatt Oswald als Standardkandidaten für eine zeitgenössische Wiederbelebung zu positionieren, deuten die ans Licht kommenden Details darauf hin, dass die limitierte Serie als Hommage an Disneys Gründungsperiode dienen könnte.

Auch dem Veröffentlichungsplan kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Miniserie soll im Februar 2027 erscheinen, genau zeitgleich mit dem 100. Jahrestag der Entstehung der Figur.

Für eine Ikone, die in Disneys großen Film- und Fernsehangeboten viele Jahre lang weitgehend unbeachtet blieb, ist dies eine bedeutende Rückkehr. Da Favreau das Unterfangen als sein „Traumprojekt“ bezeichnet, die Wiederbelebung traditioneller handgezeichneter Animationen, die Nutzung historisch bedeutsamer Drehorte und die Zusammenstellung einer Starbesetzung, hat „Oswald“ das Potenzial, eines der eindrucksvollsten nostalgischen Unterfangen von Disney+ bis heute zu werden.

Offizielle Quellen: Marvel Comics

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