Netzwerk-TV Veröffentlicht am 13. September 2026, 18:45 Uhr

NBC wiederholt den fatalen Fehler, der den Brand in Chicago beinahe zum Opfer gefallen wäre

Lina Franke

Von Lina Franke

Veröffentlicht auf Open TV

Severide im Brand von Chicago

Die fünfzehnte Staffel von „Chicago Fire“ wiederholt genau den Fehltritt, der einst sein Überleben bedrohte. In nur wenigen Wochen wird NBC seinen Herbstplan 2026 veröffentlichen. Während die Liste mit einigen der fesselndsten Serien im Fernsehen aufwartet, sind die Zuschauer besonders gespannt auf die Zukunft von Firehouse51 nach einer ungewöhnlich aktiven Nebensaison, die von zahlreichen Abgängen sowohl auf der Leinwand als auch hinter den Kulissen geprägt war.

Lang laufende Fernsehserien, insbesondere solche aus dem OneChicago-Universum, haben es sich zur Gewohnheit gemacht, Besetzungswechsel zu bewirken. Allerdings waren die letzten Jahre für ChicagoFire besonders hart. Die Show hat sich von erfahrenen Figuren und sogar einigen Originalmitgliedern verabschiedet, darunter Matt Casey von Jesse Spencer und WallaceBoden von EamonnWalker. Dieses Muster bleibt bis in die 15. Staffel bestehen, mit dem angekündigten Ausstieg von JoeMińosos JoeCruz und der zusätzlichen Komplikation, dass DermotMulroney seine Rolle als DomPascal aufgibt.

Chicago Fire Staffel 15 stellt einen neuen Firehouse51-Chef vor

Chief Pascal beobachtet eine Explosion im Finale der 14. Staffel von Chicago Fire
Chief Pascal beobachtet eine Explosion im Finale der 14. Staffel von Chicago Fire

Pascal schlüpfte nach Walkers Weggang als ChiefBoden in die Rolle des Chiefs. Seine Ankunft stieß zunächst auf Zweifel, da Christopher Herrmann von Boden persönlich als Nachfolger ausgewählt worden war. Auch ohne diese Nachfolge argumentierten viele, dass Kelly Severide besser zu ihr gepasst hätte. NBC hat letztendlich gute Arbeit geleistet, um Pascal sympathisch zu machen, und sein letztendlicher Abgang erwies sich für die Fans als emotional erschütternd. Dennoch hätte die Serie einen Großteil des unnötigen Dramas vermeiden können, indem sie die Nachfolge vereinfacht und die Entscheidung intern belassen hätte.

Offenbar hat NBC noch immer keine Ahnung von Pascals Debüt und dem bevorstehenden Abgang. Da Mulroneys Ausstieg nun bestätigt ist, ist das Peacock Network Berichten zufolge auf der Suche nach einem neuen Gesicht, das in seine Fußstapfen treten könnte, heißt es in einer offiziellen Casting-Bekanntmachung für die Serie. Als die Rolle in der 14. Staffel von „Chicago Fire“ ausgesetzt wurde, wählte der Schöpfer der Serie Severide als Thronfolger aus, doch NBC scheint bereit zu sein, eine andere Richtung einzuschlagen. Anstatt den Weg für Taylor Kinneys Charakter zu ebnen, um aufzusteigen, entscheiden sie sich für einen weiteren erzählerischen Umweg – ein Ansatz, der zu diesem Zeitpunkt sowohl überflüssig als auch abwegig erscheint.

Firehouse 51 braucht eine interne Beförderung in der 15. Staffel von Chicago Fire

Herrmann, Severide und Pascal in der 13. Staffel von Chicago Fire
Herrmann, Severide und Pascal in der 13. Staffel von Chicago Fire

Jeder weiß, dass das Netzwerkfernsehen die Budgetkürzungen zu spüren bekommt, und das One-Chicago-Universum hat den Druck am härtesten zu spüren bekommen. Neben der wöchentlichen Neubesetzung der Besetzung und der Kürzung der Anzahl der Episoden, in denen jeder Stammgast jährlich auftritt, haben diese finanziellen Zwänge in den letzten Jahren zu einer Reihe von Ensembleüberarbeitungen geführt. Mulroney hat öffentlich erklärt, dass sein Weggang nicht seine eigene Entscheidung war, was bedeutet, dass er geblieben wäre, wenn die Entscheidung bei ihm gelegen hätte.

Unter diesen Umständen besteht die effektivste Strategie zur Bewältigung des schrumpfenden Budgets und der Serienvolatilität darin, sich auf die bereits in der 15. Staffel von „Chicago Fire“ etablierten Charaktere zu stützen. Dies würde zu einer strafferen Handlung führen, die die Persönlichkeiten hervorhebt, mit denen langjährige Fans bereits verbunden sind, anstatt den Fokus durch neue Ergänzungen zu verstreuen. Eine schlankere Besetzung, gestützt auf bekannte Gesichter, ist unter den gegenwärtigen Bedingungen sinnvoller als ein ausgedehnter Kader. Darüber hinaus mangelt es Firehouse 51 nicht an qualifizierten Kandidaten, um Pascals bald vakante Rolle zu übernehmen – wenn Severide nicht die Wahl ist, stellt Herrmann eine praktikable Alternative dar.

Offizielle Quellen: Chicago Fire

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