Eine Detektivserie mit zwölf Folgen auf der BBC wirkt wie eine Mischung aus „Knives Out“ und „Ludwig“. Die Liste der Kriminaldramen des Unternehmens ist umfangreich, und selbst Menschen, die auf den britischen Inseln leben, sind möglicherweise nicht mit jedem Titel vertraut. In fast jeder Folge ist in jedem Teil ein klassisch ausgebildeter Schauspieler zu sehen, was eine solide Darbietung garantiert.
Britische Detektiv- und Kriminalfilme reichen von ernsthaften Dramen bis hin zu stark komödiantischen Serien. England ist nicht die einzige Quelle dieser humorvollen Erzählungen. Das äußerst beliebte amerikanische Franchise „Knives Out“ funktioniert in einer komödiantischen Manier, vergleichbar mit „Ludwig“, das erstmals 2024 ausgestrahlt wurde.
Sowohl „Ludwig“ als auch „Knives“ hinterlassen ihre Spuren in einer anderen Detektivserie, „Death Valley“, einer BBC-Produktion, die 2025 debütierte und im Mai 2026 mit der zweiten Staffel zurückkehrte. In dieser zwölfteiligen Krimikomödie sind Timothy Spall und Gwyneth Keyworth als JohnChapel bzw. DIJanieMallowan zu sehen.
In der Serie wird der ausgefallene Schauspieler im Ruhestand, JohnChapel, ehemaliger Hauptdarsteller der langjährigen Detektivserie „Caesar“, verwickelt, als sein Nachbar bei einem offensichtlichen Selbstmord tot aufgefunden wird. Mithilfe der Ermittlungstricks, die er während der Dreharbeiten gelernt hat, bietet Chapel dem sozial unruhigen Detective Sergeant Janie seine Erkenntnisse an, und das Duo schmiedet eine unwahrscheinliche Partnerschaft.
Die Show bewegt sich in einem flotten Tempo und vereint Charme und Humor in einem Detektivformat, in dessen Mittelpunkt ein packender Krimi steht. Bei vielen britischen Detektivdramen besteht die Gefahr, dass sie ohne eindeutige Einleitung ineinander übergehen, doch „Death Valley“ ist zwar nicht ganz originell, behält aber genug Reiz, um die Zuschauer fesseln zu können.
DeathValley verbindet das exzentrische Flair von KnivesOut mit dem komödiantischen Ton von Ludwig.

DeathValley bietet die gleiche Skurrilität wie KnivesOut und den kompromisslosen Humor von Ludwig. Die Zusammenarbeit zwischen Spall und Keyworth ist für diesen komödiantischen Mix von entscheidender Bedeutung, und ihre Chemie auf dem Bildschirm treibt die Serie voran. Ähnlich wie KnivesOut schwelgt DeathValley in der Cleverness des Genres.
Die Show präsentiert komplizierte, aber überschaubare Mysterien, die eine sorgfältige Beobachtung lohnen, den Zuschauern aber dennoch verzeihen, wenn sie in der gemütlichen Atmosphäre versunken sind und kleinere Details übersehen. Die Dynamik zwischen John und Janie spiegelt die von DanielCraigs BenoitBlanc und dem wechselnden Kumpel wider, mit dem er in jedem Teil zusammenarbeitet.
Die Show hat die gleiche belebende Atmosphäre wie „Ludwig“ und zeichnet sich durch ein subtiles komödiantisches Flair aus, das nie übertrieben wird. Der Film bleibt durchweg klug und humorvoll und schafft die richtige Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, sodass seine Charaktere nie langweilig werden.
Die unverwechselbare Meta-Prämisse von Death Valley zeichnet es aus.

Neben seinem exzellenten Humor und den fesselnden Kriminalromanen hat „Death Valley“ auch eine faszinierende Meta-Einbildung. John ist der ehemalige Star einer Detektivserie und eine nationale Ikone. Timothy Spall ist ebenfalls eine britische Ikone, Mitglied des Order of the British Empire und häufig bei britischen Preisverleihungen anwesend.
So zeigt „Death Valley“ eine britische Ikone in der Rolle einer britischen Ikone, die einst als Headliner in Detektivsendungen fungierte und jetzt mit einem Detektiv zusammenarbeitet. Die Metaebenen sorgen für spielerischen, selbstbewussten Humor und bieten einen einzigartigen, selbstreferenziellen Blickwinkel, den die meisten Krimis niemals berücksichtigen würden.