Filmnachrichten Veröffentlicht am 31. Juli 2026, 19:51 Uhr

Warner Bros. läuft in neuem Bericht die Zeit für Verhandlungen über Barbie 2 davon

Felix Meyer

Von Felix Meyer

Veröffentlicht auf Open TV

Margot Robbie als Barbie sieht im Barbie-Film 2023 schockiert aus

Warner Bros. läuft die Zeit davon, da das Ablaufdatum seiner vertraglichen Vereinbarung mit Mattel naht.

Das Phänomen „Barbie“ aus dem Jahr 2023 generierte weltweit 1,5 Milliarden US-Dollar und sicherte sich damit seinen Status als profitabelster Spielfilm des Studios. Trotz dieses Erfolgs hat Warner Bros. noch keinen Vertrag für *Barbie 2* abgeschlossen und steht derzeit vor einer bevorstehenden kritischen Deadline. *The New York Times* berichtet, dass es dem Studio nicht gelungen sei, Vereinbarungen mit der Hauptbesetzung des Nachfolgers zu treffen. Sollte bis Dezember keine Lösung erzielt werden, fallen die geistigen Eigentumsrechte an Mattel zurück.

Dieses nahende Ablaufdatum hat Berichten zufolge die privaten Verhandlungen intensiviert. Gemäß den für die Fortsetzung diskutierten Bedingungen wird Mattel voraussichtlich einen Teil der Gesamteinnahmen des Films erhalten, was der Finanzstruktur der Originalveröffentlichung entspricht. Darüber hinaus muss Warner Bros. wichtige Talente aus dem ersten Teil erneut verpflichten, darunter die Stars Margot Robbie (die Barbie spielte) und Ryan Gosling (der Ken spielte) sowie die Regisseurin und Co-Autorin Greta Gerwig.

Die Studioleitung hat monatelange Diskussionen über die Bedingungen mit dem Kreativteam geführt. Zu den aktuellen Angeboten gehören höhere Grundgehälter und ein Prozentsatz des Gewinns, abhängig davon, ob die Fortsetzung bestimmte Einspielziele erreicht. Berichten zufolge verlangt Gosling eine Gebühr von 20 Millionen US-Dollar. Allerdings hält David Zaslav, der CEO von Warner Bros. Discovery, diesen Betrag insbesondere unter Berücksichtigung von Gewinnbeteiligungsklauseln angeblich für überzogen und weigert sich daher, seinen Forderungen nachzukommen.

Barbie ist eine satirische Komödie aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Greta Gerwig, die den Film gemeinsam mit Noah Baumbach geschrieben hat. Der Film ist von Mattels legendärer Puppenlinie inspiriert und markiert Barbies ersten Live-Action-Spielfilm. Die Handlung folgt der Titelfigur und Ken, wie sie Barbieland verlassen, um in die reale Welt einzutreten, nachdem Barbie beginnt, ihre eigene Existenz in Frage zu stellen. Die Besetzung ist umfangreich und umfasst America Ferrera als Gloria, Michael Cera als Allan, Kate McKinnon als Weird Barbie, Issa Rae als Präsidentin Barbie, Simu Liu als Rivale Ken, Emma Mackey als Physikerin Barbie, Dua Lipa als Meerjungfrau Barbie, Rhea Perlman als RuthHandler und Will Ferrell als namenloser CEO von Mattel sowie Robbie und Gosling.

Barbie ist derzeit zum Streamen auf HBO Max verfügbar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat WarnerBros. Discovery eine Fortsetzung, Barbie2, noch nicht offiziell bestätigt.

Offizielle Quellen: Warner Bros.

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